Die Welt

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Wir schreiben das Jahr 1893. Die Menschheit hat sich die Kraft der Dampfmaschine zunutze gemacht und verändert nun seit rund einhundert Jahren mit immer tollkühneren Maschinen und Konstruktionen das Gesicht der Erde.

Die Möglichkeiten und der Ideenreichtum scheinen unbegrenzt und ein neues Zeitalter mechanischer Wunderwerke hat begonnen.

Es herrscht jedoch nicht allerorts Euphorie, denn der immer größer werdende Energiehunger verlangt einen hohen Preis. Kohle brannte in den letzten Jahrzehnten in Millionen von Maschinen und Öfen und veränderte das Klima auf dramatische Weise.

Der steigende Meeresspiegel zwingt Millionen von Menschen weltweit, ihre Heimat zu verlassen, macht sie zu Klimaflüchtlingen. Nicht wenige müssen ihr Land verlassen und suchen in dem reichen und geschützten Amerika ein neues, besseres Leben.

New York, das Tor zur neuen Welt, ist für viele Flüchtlinge der erste Ort, den sie nach ihrer Abreise aus der alten Heimat betreten. Ein guter Teil entscheidet sich dafür, dort zu bleiben. Manche aus Mangel an Geld für die Weiterreise oder aus Erschöpfung von den Strapazen der langen Überfahrt und manche, weil Sie immer noch die Hoffnung hegen, dass das Versprechen der Freiheitsstatue und die Verheißung des amerikanischen Traumes auch für sie gelten.

So erleben Sie nun ein New York, in dem Reichtum und Armut, Luxus und Elend, Macht und Ohnmacht, Mord und Menschlichkeit kaum näher beieinander liegen könnten.

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